Laura Rafetseder
SingerSongwriter
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A little note for the public as an artist:
Die AKM hat mit Wirkung 1. Dezember 2025 (rückwirkend ab 1. Oktober 2024), auf Aufforderung durch die dem Justizministerium unterstellte Regulierungsbehörde, die Aufsichtsbehörde für Verwertungsgesellschaften, ihre Abrechnungsregelungen geändert. Nach diesen neuen Regeln wird nun in Abrechnung Standard (Wert von ca. ein Zehntel bisheriger Vergütung) und Abrechnung Plus (inklusive der U-Musik-Zuschläge, Wert in etwa auf dem Niveau der früheren Abrechnungen) differenziert. Dadurch ergeben sich reale finanzielle Verluste für viele Künstler*innen, besonders für jene ohne Airplay. Gemeldete Werke fallen nun bei der Tantienemabrechnungen von Live-Darbietungen standardmäßig in die “Standard-Abrechnung”, außer man spielt zu mehr als zwei Drittel des Sets Coverversionen oder der Song ist “kategorisiert” (nähere Erklärung unten). Weiters erhalten neu Tantiemenbezugsberechtigte in den ersten drei Jahren erhöhte Live-Zuschläge (Programm "Young Talents"). Die AKM hat damit der Aufforderung der Aufsichtsbehörde, die “Selbstspielerregelung” abzuschaffen (Zuschläge auch für die Aufführung eigener Werke), genüge getan. Durch diese Abschaffung kommt die sogenannte “Drittelregelung” (Zuschläge nur, wenn zu mehr als zwei Drittel des Sets Covers gespielt werden) im Regelfall zur Anwendung. Für größere Player spielt diese Drittelregelung keine Rolle, da ihre Werke in die von der AKM definierte Kategorisierung fallen, unabhängig davon, wieviel eigenes Material oder wieviele Covers sie aufführen. Künstler:innen, die weniger Zugang zu Radio-Airplay und Auslandsnutzung ihrer Werke haben, werden dadurch jedoch entweder gedrängt, vermehrt Covers anstatt eigener Werke zu spielen (aus künstlerischer Sicht sowie aus Sicht des Publikums und aus kultureller Sicht völlig absurd) oder sie entscheiden sich dafür weiterhin ihr eigenes Material aufzuführen und die Verluste hinzunehmen, wenn ihre Werke nicht, oder nur teilweise in die Kategorisierungen fallen. Künstler*innen die zumindest zum Teil auf kategorisierte Songs zurückgreifen können, werden gezwungen diese ständig zu wiederholen oder mehrere Jahre auf die Kategorisierung zu warten (z.B. bis Tantiemen aus dem Ausland zu bestimmten Songs einlangen). Künstler*innen, deren Werke es nicht über die Hürde der von der AKM definierten Kategorisierung “schaffen”, werden also durch diese Regelung benachteiligt. Die Kategorisierung betrifft jedes einzelne Werk extra, es können also von einer Künstler*in sowohl kategorisierte als auch unkategorisierte Werke existieren. Zu einer Kategorisierung eines Werks kommt es, sobald dieses zusätzlich zur mechanischen Musik und U-Musik (also Live-Aufführungen) in zwei weiteren Abrechnungskategorien genutzt wurde: Radio-Airplay, TV, Online (Streaming) oder Auslandsaufführungen. Da Nischen-, Newcomer- und unabhängige Musik aus Österreich sowohl in privaten als auch öffentlich-rechtlichen Radioformaten kaum Platz findet, ist es für viele Künstler*innen schwierig, zwei Kategorien für die jeweiligen Songs zu erreichen. Wenn es Künstler*innen in den ersten drei Jahren nach Eintritt in die AKM also nicht schaffen, im Radio mit einem abendfüllenden Programm gespielt zu werden, sind ihre Werke in diesem System weniger wert. Der AKM und ihren Mitgliedern steht natürlich frei, die Regeln für die Verteilung der Tantiemen selbst festzulegen. Besonders die Drittelregelung ist aus künstlerischer Sicht allerdings völlig absurd und ich denke, dass es der Qualität unabhängiger Musik in Österreich schadet, wenn diese Regelungen beibehalten werden. Alle, denen unabhängige Musik in Österreich am Herzen liegt, sind daher auch davon betroffen. Unabhängige Musiker*innen haben über die letzten Jahre eine Einkommensquelle nach der anderen verloren. Der Kapitalismus und die Musikindustrie sind so am Sand - Verteilungskämpfe sind also nicht verwunderlich. I don't blame the AKM dafür, dass sie die Verteilung nach kapitalistischen Gesichtspunkten versucht zu organisieren. Das ist nur ein Symptom davon, dass der Kapitalismus alles versucht zu Geld zu machen. Musik sollte uns allen gehören. Musiker*innen sollten ein Einkommen unabhängig davon haben. KI wird die Frage von Urheberrechten völlig umkrempeln - sie weist damit darauf hin, dass eigentlich eine neue Stufe der Gesellschaft ansteht, in der Technologie allen gehört und Musik allen gehört und nicht einige wenige profitieren. Eine Gesellschaft in der die Menschen das sagen haben und nicht die Profite. In der man durch Technologie eingesparte Arbeitschritte nicht den eigenen Job wegspart sondern dies den Menschen in Form von Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn zu Gute kommt. In der die Gesellschaft gemeinsam entscheidet, welche Richtung eingeschlagen wird oder nicht. Der Kapitalismus hat ausgesorgt - wir brauchen eine demokratische sozialistische Gesellschaft, international. |
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laura @ Linktree laura @ Bandcamp laura @ Spotify laura @ Youtube laura @ Instagram laura @ Tiktok laura @ Soundcloud laura @ Sonicbids laura @ Fanklub laura @ FM4-Soundpark "Die wunderbare Sängerin Laura Rafetseder hat sich zu einer der authentischsten und stärksten Songwriterinnen des Landes entwickelt."/ "One of the strongest and most authentic songwriters of the country" - Freizeit Kurier, Vienna "Die aus Amstetten stammende Singer/Songwriterin spielt sparsam instrumentierten Independent-Folk. Ihre hoch infektiösen Lieder erinnern ein wenig an Tracy Chapman und Tanita Tikaram, allerdings versetzt ins FM4 Universum. Eine sehr eigenständige, merkwürdige (also: des Merkens würdige) Künstlerin." / "Amstetten-born Singer/Songwriter Laura Rafetseder plays lofi Independent-Folk. Her highly infectious Songs are reminiscent of Tracy Chapman and Tanita Tikaram, but in an FM4-Indie-Universe. A quite distinctive, "weird" artist worth remembering." Kurier, Vienna "Monochome Sehnsüchte in urbaner Tristesse" / "Monochrome desires in urban tristesse" - poplastikka/okto-tv, Vienna about "running wild" Laura Rafetseder spricht in der Ö1 Reihe "Betrifft Geschichte" (Gestalterin: Barbara Volfingbauer, gesendet 27.3. bis 31.3.2023, https://oe1.orf.at/ ) über die Beatles.
Spannend dazu auch der vollständige Text zur Reihe. Text on the Beatles in English: http://www.laurarafetseder.com/musicblog-in-english.html Hier findet ihr die Soundfiles: |
(c) background photo: Babl Joachim
(c) Photo The Early Years: Laura Rafetseder
Copyright details: Use of Cover free of charge as part of album review or feature if credits are quoted correctly
(c) Photo The Early Years: Laura Rafetseder
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